AKTUELLES

Im Dialog - Alexander Graf Lambsdorff

Am 18.04.2018 diskutierte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund in Berlin mit Alexander Graf Lambsdorff (FDP) über die aktuelle russlandpolitische Entwicklung. Bei vielen Mittelständlern ist der Eindruck entstanden, dass die EU-Politik den Export von Werten höher bewertet als das Wahrnehmen von Interessen. „Werte und Interessen halten wir in der Balance“, so Graf Lambsdorff, gemeinsame Interessen beständen etwa in der Bekämpfung des islamistischen Terrors. Thema war auch die diesjährige Reise des Verbands nach Brüssel.

(Bild:www.lambsdorffdirekt.de)


Eckpunkte der neuen deutschen Russlandpolitik

Am 15.04.2018 veröffentlichte Michael Roth, Staatsminister im Auswärtigen Amt, die Leitlinien der neuen Russlandpolitik unter Heiko Maas. Sie umfasst 6 Punkte: Eine gemeinsame EU-Strategie, kein deutscher Sonderweg mit Rücksicht auf Polen und das Baltikum , Dialog auf der Ebene der Zivilgesellschaft (Kultur, Wissenschaft, Sport und Medien, um besonders kritische Geister in Russland zu unterstützen), sowie Bekenntnisse zu Sanktionen, zur EU als Werte- und Solidaritätsgemeinschaft und zur Erinnerungskultur wg. deutscher Kriegsverbrechen. Näheres hier.

(Bild: http://miro.hessenspd.net)


Gespräch mit Ministerpräsident Daniel Günther

Am 22.03.2018 sprach der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund in Kiel mit dem Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, sowie Mitgliedern der CDU-Landtagsfraktion über eine Kooperation von Deutschlands nördlichstem Bundesland mit russischen Regionen. Unterhalb der europa- und bundespolitischen Ebene soll eine Zusammenarbeit mit regionalem Fokus wie etwa mit Woronesch unterstützt werden – zum Wohle der Menschen und der mittelständischen Wirtschaft auf beiden Seiten. Die CDU-Landtagsfraktion hatte im November 2017 das Gebiet Woronesch besucht. 

(Bild: © Claudia Kunkel | CDU-Landtagsfraktion)


Neue deutsche Russlandpolitik?

Bereits einen Tag nach dem Stabwechsel im Auswärtigen Amt zeichnen sich andere Schwerpunkte in der deutschen Russlandpolitik ab. Der neue Außenminister Heiko Maas kündigte bereits in seiner ersten Rede einen harten Kurs gegenüber Russland an. Einen Tag später sprach „Minister a.D.“ Sigmar Gabriel am 15.03.2018 beim Deutsch-Russischen Forum und kritisierte deutlich die neue Richtung. Ein von Gabriel bereits als Wirtschaftsminister 2016 angeregter schrittweiser Sanktionsabbau scheint in noch weitere Ferne zu rücken.

(Bild: www.kremlin.ru)


Industrie in Sachsen-Anhalt – RULMECA und Zadcon

Am 02.03.2018 besuchte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund zwei Firmen in Sachsen-Anhalt. Als Ausgliederung der Firma VEB Zementanlagenbau fokussiert die Zadcon GmbH mit Sitz in Dessau das Engineering für Drehrohre. Sie finden zur Erhitzung oder Abkühlung von Schüttgütern wie etwa Kalk auch in russischen Anlagen Einsatz. Die RULMECA Germany GmbH produziert in Aschersleben Tragrollen (Bild). Wichtiger sind selbstantreibende Trommelmotoren für Fließbänder mit Schüttgut, etwa in Häfen.

 


SAVE THE DATE: 17.10.2018 - Russlandtag Mecklenburg-Vorpommern

Zum dritten Mal nach 2014 und 2016 richtet das Land Mecklenburg-Vorpommern am 17.10.2018 seinen Russlandtag aus. Zur Großveranstaltung in der Hafenstadt Rostock werden erneut 500 Teilnehmer erwartet. Die Unternehmen im nordöstlichsten Bundesland verfügen über traditionell enge Beziehungen zum russischen Markt. Am 23.02.2018 diskutierte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund in der Schweriner Staatskanzlei Unterstützungsmöglichkeiten für diese wichtige Leitveranstaltung. Diese soll auch stärker deutsche Mittelständler mit Synergien zu MV ansprechen.


Pharmazie im Rheinland

Südöstlich von Köln produziert das mittelständische Pharmaunternehmen Krewel Meuselbach beliebte OTC-Produkte. Das Unternehmen entstand in den 1990er Jahren aus dem Zusammenschluss des rheinischen Krewel GmbH mit der Firma Meuselbach in Thüringen. Diese brachte das Russlandgeschäft in die Fusion ein. Für Pharmahersteller ist der russische Markt hochattraktiv. Am 27.02.2018 sprach der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund in Eitorf über Möglichkeiten das Russlandgeschäft zu intensivieren.


Bayerische Mittelständler im Russlandgeschäft

Russland ist traditionell wichtiger Markt für süddeutsche Unternehmen. Bayern betreibt den Dialog mit Russland und der Sowjetunion seit Franz-Josef Strauß mit besonderer Intensität. Um bayerische Mittelständler noch stärker einzubinden führte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 26.02.2018 in München Gespräche mit verschiedenen Multiplikatoren. Darunter der Bundesverband deutscher Mittelständler e.V. („Wir Eigentümerunternehmer“) und die ARTEMIS Group. Geplant ist eine Auftaktveranstaltung für April zur Vorbereitung der Reise nach Woronesch.


LOXX Logistik in Gelsenkirchen

Seit den 1990er Jahren sind Verkehre nach Osteuropa für LOXX Alltag. Bemerkenswert sind Stückgut-Linienverkehre ab Ruhrgebiet zu sechs russischen Großstädten. Sie werden direkt angefahren. Am 15.02.2018 besuchte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund LOXX in Gelsenkirchen. Auf dem Gelände der früheren Zeche „Graf Bismarck“ ging es um Fragen zur Zollabwicklung und temperaturgeführten Verkehren. LOXX äußert sich zur Geschäftsentwicklung 2018 unter diesem Link.


Stahlindustrie im Ruhrgebiet

Das Kaltwalzwerk der Mendritzki Holding GmbH & Co KG mit Sitz in Bochum und Plettenberg gehört zu den klassischen Branchen des Ruhrgebiets. Zur Unternehmensgruppe zählen auch zwei Werke in Thüringen, deren Markterschließung in Russland Thema eines Gesprächs des Deutsch-Russischen Wirtschaftsbunds am 15.02.2018 in Bochum war. Im Mittelpunkt stehen dabei Schneidwerkzeuge für die aufstrebende Land-und Forst- und Kommunalwirtschaft, etwa zum Mähen, Häkseln oder für das Recycling.


VERANSTALTUNGEN

24.04.2018, Hannover Messe
ROUND-TABLE Region Kaluga
23.05.2018, St. Petersburg
KMU-TAG
25.05.2018, Woronesch
BUSINESS-FORUM
12.06.2018, Schloss Reinbek 
RUSSLANDRUNDE
19.-20.09.2018, Kaluga 
UNTERNEHMERREISE NACH KALUGA
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