AKTUELLES

Neuer Vorstand gewählt
Auf der Mitgliederversammlung am 12.06.2018 auf Schloss Reinbek wählten die Mitglieder des Deutsch-Russischen Wirtschaftsbunds den neuen Verbandsvorstand für die nächsten vier Jahre. Er umfasst 6 Personen. Wiedergewählt wurden Dr. Thomas Overbeck (Präsident), Marco Lütz (Vize-Präsident), Nadja Petersen-Haerter (Schatzmeisterin) und Dr. Hanno Stöcker (Geschäftsführender Vorstand). Nicht mehr zur Wahl stellte sich Jörg Janaszak. Neu gewählt wurden: Michael Huber (Geschäftsführer www.huberits.de) und Mikko Juelich (Geschäftsführer www.containerships.de).
Italienische Mittelständler im Russlandgeschäft

Italien zählt zu den EU-Ländern mit starkem Russlandgeschäft. Seit 1964 vertritt die Camera di Commercio Italo-Russa (www.ccir.it) die Interessen italienischer Firmen im Russlandgeschäft. Fast vergessen ist, dass der noch heute in russischen Regionen verbreitete PKW Zhiguli (LADA) auf das „Auto des Jahres 1967“ Fiat 124 zurückgeht. Am 08.06.2017 diskutierte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund in Mailand mit Generalsekretärin Leonora Barbiani (im Bild links) mögliche Formen der Zusammenarbeit in Hinblick auf einen integrativen Ansatz in Brüssel.


Round Table Kaluga auf der Hannover Messe

Auf der Hannover Messe lud der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 24.04.2018 zum Round Table mit dem Vize-Gouverneur des Gebiets Kaluga Wladimir Potemkin (s. Bild 2.v.r.) auf den Stand des Russian Export Center. Über 160 internationale Firmen haben sich in den letzten 10 Jahren im Gebiet Kaluga angesiedelt und dabei über 30.000 Arbeitsplätze geschaffen. Verbandspräsident Dr. Thomas Overbeck (im Bild rechts) kündigte an, im September 2018 eine Unternehmerreise nach Kaluga zu organisieren.


Im Dialog - Alexander Graf Lambsdorff

Am 18.04.2018 diskutierte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund in Berlin mit Alexander Graf Lambsdorff (FDP) über die aktuelle russlandpolitische Entwicklung. Bei vielen Mittelständlern ist der Eindruck entstanden, dass die EU-Politik den Export von Werten höher bewertet als das Wahrnehmen von Interessen. „Werte und Interessen halten wir in der Balance“, so Graf Lambsdorff, gemeinsame Interessen beständen etwa in der Bekämpfung des islamistischen Terrors. Thema war auch die diesjährige Reise des Verbands nach Brüssel.

(Bild:www.lambsdorffdirekt.de)


Eckpunkte der neuen deutschen Russlandpolitik

Am 15.04.2018 veröffentlichte Michael Roth, Staatsminister im Auswärtigen Amt, die Leitlinien der neuen Russlandpolitik unter Heiko Maas. Sie umfasst 6 Punkte: Eine gemeinsame EU-Strategie, kein deutscher Sonderweg mit Rücksicht auf Polen und das Baltikum , Dialog auf der Ebene der Zivilgesellschaft (Kultur, Wissenschaft, Sport und Medien, um besonders kritische Geister in Russland zu unterstützen), sowie Bekenntnisse zu Sanktionen, zur EU als Werte- und Solidaritätsgemeinschaft und zur Erinnerungskultur wg. deutscher Kriegsverbrechen. Näheres hier.

(Bild: http://miro.hessenspd.net)


Gespräch mit Ministerpräsident Daniel Günther

Am 22.03.2018 sprach der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund in Kiel mit dem Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, sowie Mitgliedern der CDU-Landtagsfraktion über eine Kooperation von Deutschlands nördlichstem Bundesland mit russischen Regionen. Unterhalb der europa- und bundespolitischen Ebene soll eine Zusammenarbeit mit regionalem Fokus wie etwa mit Woronesch unterstützt werden – zum Wohle der Menschen und der mittelständischen Wirtschaft auf beiden Seiten. Die CDU-Landtagsfraktion hatte im November 2017 das Gebiet Woronesch besucht.

(Bild: © Claudia Kunkel | CDU-Landtagsfraktion)


Neue deutsche Russlandpolitik?

Bereits einen Tag nach dem Stabwechsel im Auswärtigen Amt zeichnen sich andere Schwerpunkte in der deutschen Russlandpolitik ab. Der neue Außenminister Heiko Maas kündigte bereits in seiner ersten Rede einen harten Kurs gegenüber Russland an. Einen Tag später sprach „Minister a.D.“ Sigmar Gabriel am 15.03.2018 beim Deutsch-Russischen Forum und kritisierte deutlich die neue Richtung. Ein von Gabriel bereits als Wirtschaftsminister 2016 angeregter schrittweiser Sanktionsabbau scheint in noch weitere Ferne zu rücken.

(Bild: www.kremlin.ru)


Industrie in Sachsen-Anhalt – RULMECA und Zadcon

Am 02.03.2018 besuchte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund zwei Firmen in Sachsen-Anhalt. Als Ausgliederung der Firma VEB Zementanlagenbau fokussiert die Zadcon GmbH mit Sitz in Dessau das Engineering für Drehrohre. Sie finden zur Erhitzung oder Abkühlung von Schüttgütern wie etwa Kalk auch in russischen Anlagen Einsatz. Die RULMECA Germany GmbH produziert in Aschersleben Tragrollen (Bild). Wichtiger sind selbstantreibende Trommelmotoren für Fließbänder mit Schüttgut, etwa in Häfen.

 


SAVE THE DATE: 17.10.2018 - Russlandtag Mecklenburg-Vorpommern

Zum dritten Mal nach 2014 und 2016 richtet das Land Mecklenburg-Vorpommern am 17.10.2018 seinen Russlandtag aus. Zur Großveranstaltung in der Hafenstadt Rostock werden erneut 500 Teilnehmer erwartet. Die Unternehmen im nordöstlichsten Bundesland verfügen über traditionell enge Beziehungen zum russischen Markt. Am 23.02.2018 diskutierte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund in der Schweriner Staatskanzlei Unterstützungsmöglichkeiten für diese wichtige Leitveranstaltung. Diese soll auch stärker deutsche Mittelständler mit Synergien zu MV ansprechen.


VERANSTALTUNGEN

19.06.2018, Berlin 
WIRTSCHAFT TRIFFT SPORT
20.06.2018, Stuttgart
BUSINESS COFFEE
19.-20.09.2018, Kaluga
UNTERNEHMERREISE NACH KALUGA
05.12.2018, Hamburg 
4. D-R MITTELSTANDSTAG 
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